10 Jahre Joachim Herz Stiftung

Wir sind die Besten.
Dass Physik eher nicht seine Stärke ist, erfuhr Andrew Millis im College: „Wenn ich zu viel elektrische Spannung auf einen Transistor gab", erzählt er, „fing er an zu rauchen und machte ein etwas seltsames Geräusch."
Trotzdem ist Millis heute nicht nur Physiker, sondern beschäftigt sich ausgerechnet mit Problemen, bei denen viele Elektronen durch ein Material sausen. Doch Schaltkreise schmoren bei ihm nicht mehr. Während viele seiner Kollegen die Natur mit Mikroskopen und Lasern ergründen, arbeitet Millis mit seinem Kopf – und mit Computermodellen.

1
Vorher - Nachher
Trotzdem ist Millis heute nicht nur Physiker, sondern beschäftigt sich ausgerechnet mit Problemen, bei denen viele Elektronen durch ein Material sausen. Doch Schaltkreise schmoren bei ihm nicht mehr. Während viele seiner Kollegen die Natur mit Mikroskopen und Lasern ergründen, arbeitet Millis mit seinem Kopf – und mit Computermodellen.
Trotzdem ist Millis heute nicht nur Physiker, sondern beschäftigt sich ausgerechnet mit Problemen, bei denen viele Elektronen durch ein Material sausen. Doch Schaltkreise schmoren bei ihm nicht mehr. Während viele seiner Kollegen die Natur mit Mikroskopen und Lasern ergründen, arbeitet Millis mit seinem Kopf – und mit Computermodellen.

2
Quiz
Quiz
Was wissen Sie über die Stiftung?
Testen Sie ihr Wissen!
Starte das Quiz!
Wieviele Projekte hat der Perlenfonds seit 2010 gefördert?
Es waren ein wenig mehr.
Korrekt
Das wr ein wenig zu viel.
Nächste
Check
Zeige Ergebnisse
Wieviele Inhose-Veranstaltungen haben wir pro Jahr?
Nope.
Knapp vorbei.
Mega gut.
Nächste
Check
Zeige Ergebnisse
Wann wurde der Hamburger Preis für Theoretische Physik erstmals verliehen?
Völlig falsch.
Gut.
Wie dumm kan man sein.
Nächste
Check
Zeige Ergebnisse
Ein Niemand.
Du schreibst Joachim Herz Stiftung mit tz und Bindestrich.
Nochmal
Praktikant.
Für ein Praktikum bei uns würde es reichen.
Nochmal
Insider
Gratulation! Du kennst die Joachim Herz Stiftung wie deine Westentasche.
Nochmal
Alles begann 1987 auf einer Konferenz in New York City. Damals stellten Physiker im voll besetzten Festsaal des „Hilton"-Hotels ihr völlig überraschendes Forschungs­ergebnis vor. Es ging um die Supraleitung, einen exotischen Zustand bestimmter Materialien, die bei extremer Kühlung Strom ohne Energieverluste leiten können.

Die Wissenschaftler zeigten, dass sich die Supraleitung nicht nur, wie bisher angenommen, bei unter minus 269 Grad Celsius einstellt, sondern schon bei minus 200 Grad. Dieser immense Temperatursprung nach oben war wenige Monate später einen Nobelpreis wert, brachte er doch ein ganzes Theoriegebäude ins Wanken.

Denn 1957 hatten mehrere US-Physiker eigentlich mit einer schlüssigen Theorie erklärt, warum sich supraleitende Eigenschaften nur bei minus 269 Grad – wenige Grade über dem absoluten Nullpunkt – zeigen. Nun sollte den Experimenten zufolge alles anders sein – und niemand wusste, warum.
Freiheit, Verantwortung, Initiative
The words "think different" were created by Chiat Day art director Craig Tanimoto. The text of the various versions of this commercial was tinkered with by Rob Siltanen and Ken Segall. However it is important to point out that the text was simply lifted from an original piece written by Jack Kerouac (and certainly not created for Apple). Music was composed by Chip Jenkins for Elias Arts.

3
Stiftungsvermögen und Anlagestrategie
Zusammensetzung des Stiftungsvermögens (in Tausend €)
695.286

Mittelbare Beteiligung an der Beiersdorf AG
75.934

Beteiligung an der VTG AG
150.755

Finanzanlagen
173.995

Immobilien
63%
Mittelbare Beteiligung an der Beiersdorf AG
16%
Beteiligung an der VTG AG
14%
Finanzanlagen
7%
Beteiligung an der VTG AG
Projektförderungen 2017 (in Tausend €)
1.598

Einzelförderung (z.B. Perlenfonds)
2.178

Wirtschaft
2.042

Naturwissenschaften
2.014

Persönlichkeitsbildung
1.275

Medizin
249

Recht
9.356

Gesamt
23%
Wirtschaft
22%
Naturwissenschaften
22%
Persönlichkeitsbildung
17%
Einzelförderung
14%
Medizin
3%
Recht
Book design is the art of incorporating the content, style, format, design, and sequence of the various components of a book into a coherent whole. In the words of Jan Tschichold, "methods and rules upon which it is impossible to improve, have been developed over centuries. To produce perfect books, these rules have to be brought back to life and applied."
Front matter, or preliminaries, is the first section of a book, and is usually the smallest section in terms of the number of pages. Each page is counted, but no folio or page number is expressed, or printed, on either display pages or blank pages.
Programmbereich Wirtschaft
3.200
Schülerinnen und Schüler lernten im Jahr 2017
Wirtschaftsthemen mit unseren Planspielen
700
Teilnehmer aus 19 Ländern
nehmen am Global Classroom teil
209
Nachwuchswissenschaftler
haben wir in den letzten
5 Jahren gefördert
1.652
Materialordner »Unternehmerisch Denken und Handeln«
wurden an Lehrkräfte und Schulen ausgegeben

4
Alumni
Danach stand sofort die große Vision im Raum: ein Supraleiter, der bei Raumtemperatur und damit ohne jede Kühlung funktioniert – ein Menschheitstraum. Ein solcher verlustfreier Leiter könnte Motoren und Generatoren sparsamer und kleiner machen, beispielsweise in Zügen oder Windturbinen, und Strom über weite Strecken ohne nennenswerte Verluste übertragen. Das alles könnte einmal möglich sein, wenn denn die Physiker verstehen würden, was genau bei solchen Hochtemperatur-Supraleitern im Kristallgitter passiert.
»Freiheit muss man ergreifen. Weder fällt sie einem einfach zu, noch kann man sie erlernen.«
„Meine Damen und Herren, dieser Mann ist ein Lügner!"
Andrew Millis war damals ein junger Absolvent des Massachusetts Institute of Technology (MIT) und beobachtete aufbrandende Grabenkämpfe der erfahrenen theoretischen Kollegen. Die machten sich nämlich gleich an die Arbeit, um ihr wankendes Theoriegebäude zu stützen. Thesen zur Erklärung der Supraleitung bei höheren Temperaturen wurden vorgeschlagen und verworfen. Aber statt das Problem gemeinsam zu lösen, zerstritten sich die theoretischen Physiker. Auf Konferenzen fielen sie einander ins Wort. Einer sprang während des Vortrags eines Kollegen auf und rief ins Publikum: „Meine Damen und Herren, dieser Mann ist ein Lügner!"

In Wahrheit aber passte damals keine der vorgeschlagenen Theorien wirklich gut. Spricht man Andrew Millis auf diese Jahre an, muss er schmunzeln und zitiert Charles Dickens: „It was the best of times, it was the worst of times." Millis erinnert sich daran lieber als die beste aller Zeiten. Über die Jahre entwickelten sich aus dem Streit verschiedene Denkschulen, wie die neu entdeckten Supraleiter funktionieren. Und Millis ist mittendrin.

Wir wollen |
Quality
We are the leading firm by delivering quality and value to our clients. We like what we do.
Experience
All our professionals have more than 5 years of legal experiences. They use their knowledge in work.
Presents
We like to make people happy. We ask our clients about their birthday and prepare cool presents.
Support
Our managers are always ready to answer your questions. You can call us at the weekends and at night.
Flexibility
This method lets us to get success in problems of all levels.
Efficiency
We take care about our clients time. Just call us — and we will help you with all the questions.
10 Jahre Joachim Herz Stiftung
24. Juli 2008
24. Juli 2008
Gründung
2009
2009
Förderbeginn der Stipendienprogramme
2010
2010
Erstmalige Verleihung
Hamburger Preis für Theoretische Physik
2011
2011
Aufnahme der ersten 50
»grips gewinnt«-Stipendiaten
2012
2012
Einrichtung der drei Programmbereiche „Naturwissenschaften", „Persönlichkeitsbildung" und „Wirtschaft"
2013
2013
Grundsteinlegung für den Stiftungsneubau
Dabei geht Millis Wege, die viele seiner Kollegen meiden. „Ich besuche gelegentlich die Labore", sagt er. Nur um zu reden, versteht sich. „Die Kollegen versuchen dann, mich tunlichst von ihren Geräten fernzuhalten", sagt er. Die auf riesige Tische montierten Laser, Spiegel und Linsen sind sensibel gegenüber jeder unbedachten Berührung. Und vielleicht hat sich auch Millis' Geschichte mit dem Transistor herumgesprochen.

Doch die Türen öffnet man ihm trotzdem gern – denn um bei der Entwicklung der Supraleiter gar bis zur Raumtemperatur zu kommen, muss immer noch eine Temperaturdifferenz von über 200 Grad Celsius überwunden werden. Und dazu wäre eine allumfassende Theorie der Supraleitung sehr hilfreich.
Kontaktieren Sie uns
Joachim Herz Stiftung
Langenhorner Chaussee 384
22419 Hamburg

T. +49 40 533295-0
F. +49 40 533295-77
info(at)joachim-herz-stiftung(dot)de