Das Humboldt Labor
Mit der Auftaktausstellung "Nach der Natur"
Die Humboldt-Universität zu Berlin (HU) konzipiert und betreibt im Humboldt Forum im neu errichteten Berliner Schloss das „Humboldt Labor" als Ort, an dem aktuelle Forschung für die interessierte Öffentlichkeit erlebbar wird. Als „HUB der Wissenschaft" soll das Humboldt Labor gleichermaßen Schnittstelle, Umschlagplatz und Drehpunkt zwischen Wissenschaft und Gesellschaft sein.

Auf rund 1.000 qm gibt das Labor Einblick in die Vielfalt und Relevanz von Wissenschaft. Besucherinnen und Besucher erfahren die Bedeutung wissenschaftlicher Such- und Erkenntnisprozesse und interdisziplinären Arbeitens. Sie erleben, wie wissenschaftliches Forschen jeden betrifft. Es präsentiert die Forschungen der Exzellenzcluster des Berliner Universitätenverbundes, der Berlin University Alliance, und anderer exzellenter Institute und Fachbereiche der Humboldt-Universität.

Am 20. Juli 2021 öffnet das Humboldt Forum und damit auch das Humboldt Labor mit der Ausstellung "Nach der Natur". Der Besuch ist kostenlos, Zeit-Slots können ab dem 13. Juli über das Humboldt Forum gebucht werden.

Warum fördern wir das Humboldt Labor?
Ein Blick in die Auftaktausstellung "Nach der Natur"
Die Auftaktausstellung des Humboldt Labors im Humboldt Forum „Nach der Natur" befasst sich mit den Wechselwirkungen zwischen Klimawandel und Biodiversitätsverlust sowie den weltweiten Krisen demokratischer Ordnungsprinzipien.

Der Titel der Ausstellung bezieht sich gleichermaßen auf die Zerstörung von Arten und Ökosystemen wie auf den Gedanken des „von der Natur Lernens". Als moderne Wunderkammer versammelt die Ausstellung Forschungsansätze zu diesen aktuellen Fragestellungen und setzt sie in Beziehung zu Positionen aus der Geschichte der Wissenschaften.
Die Besucherinnen und Besucher betreten die Ausstellung durch die interaktive Projektion eines Fischschwarms. Der Schwarm reagiert auf Bewegungen, weicht vor dem Publikum zurück und formiert sich neu. Die Projektion verweist gleichermaßen auf die Empfindlichkeit und Bedrohung von Ökosystemen und Artenvielfalt wie auf die Forschungsansätze der sieben Berliner Exzellenzcluster. Auch sie denken und forschen im Kollektiv. (c) HU/schnellebuntebilder
Im Hauptsaal des Humboldt Labors hängen Objekte aus verschiedenen Lehr- und Forschungskontexten in beweglichen Vitrinen von der Decke. Die Inszenierung knüpft an die Geschichte der Universitätssammlungen der Humboldt-Universität zu Berlin an, die im Kern auf die Wunderkammer im Berliner Schloss zurückgeht.
(c) Inside Outside / Petra Blaisse / HU/schnellebuntebilder
Über die ganze Länge des Hauptsaals zeigt eine Projektionswand anhand aktueller Forschung die enge Verbindung zwischen gesellschaftlichen Krisen und der Krise der Natur. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus zwei Forschungsverbünden treten in einen virtuellen Dialog mit den Besucherinnen und Besuchern. (c) HU/schnellebuntebilder